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nach unserer ersten Europareise mit unserem Filmbus Betty, klingelte das Telefon. Eine etwas ungewöhnliche Anfrage erreicht uns: „Es macht echt Spaß euch zuzusehen, ich hab’ ein gutes Gefühl dabei. Habt ihr Lust mit uns zum Kite-Surf-Cup zu kommen? Kosten werden übernommen.“ Ich entgegnete: „Klar, was sollen wir tun?“ Antwort: „Ich hab noch nichts Konkretes im Sinn. Ich würd mich einfach freuen, wenn ihr dabei seid.“ - „Ok - ja gerne!“, etwas irritiert legte ich auf.

mehr zum Artikel "Let´s go surfing – hier"

Wenige Tage später kamen die Tickets für Stellplatz, Fähre und Co. Wir packten Stift und Kamera ein und machten uns auf den Weg nach Sylt - Westerland. Vor Ort wurden wir herzlich begrüßt, ein Willkommensdrink in der Hand, ein Sitzsack unter’m Po und just saßen wir in einer entspannten Runde mitten unter Surfern, Besuchern und Ausstellern. In meinem Inneren ratterte das To-Do-Programm: Wie können wir hier dienen? Was wird von uns erwartet? Die Antwort kam prompt im Gespräch: „Entspannt Euch, genießt die Zeit – es gibt nichts zu tun. Lasst uns einfach Spaß haben.“ Mein Gehirn konnte die Aussage kaum verarbeiten: Was? Ich soll einfach nur da Sein? Nichts tun? Hm. Ich blieb also sitzen.


In der Ruhe liegt die Kraft

RuhezeitEin ganzer Tag verging. Ich genoss die vorbeilaufenden Menschen, neue Begegnungen, den Kite-Sport und das Lebensgefühl, das damit transportiert wurde. Ich beobachtete das Meer, den Strand, die Hunde, die Vögel, die Dynamik der Wellen, als auch die Veranstalter, Gäste und Budenbesitzer. Ein Jeder hatte ein entspanntes Lächeln im Gesicht und anscheinend jede Menge Spaß bei der Arbeit oder Freizeit. Ich beschloss das ganze Event noch tiefer auf mich wirken zu lassen. Ich tauschte mich mit den Menschen aus und „chillte“ während der Arbeitstzeit. Nach zwei Tagen packte mich und Maik wie von selbst das Film- und Drehbuchfieber. Wir waren eingetaucht in die Atmosphäre - mittendrin statt nur dabei und Teil der Musik, mit unserem eigenen Ton. Wir filmten weil wir es wollten - und schwangen im Rhythmus des Lebens.


Zuhause angekommen vergingen Wochen. Freunde fragten nach einem Film zum Sylt-Cup, doch weder unser Auftraggeber noch der Veranstalter hakte nach. Es war ein ungewohntes Gefühl ohne Druck und Müssen zu sein... Zugleich hatten wir Zeit, anzukommen. Wir sprachen über unsere Erlebnisse und je öfter wir das taten, desto mehr enstand in uns der Wunsch auch diesmal die Bilder in ein Clip zu packen. Es war unsere eigene Entscheidung - wie bei unseren privaten Filmen auch. Bei allem was wir auf diese Weise verarbeiten, hatten wir Spaß. Das Gefühl von Freiheit darin, war unbeschreiblich. Vielleicht könnt ihr das im Clip unten erkennen. Wir wurden gebucht, um zu Leben! Und genau so möchten wir weiter arbeiten. In uns entstand ein neues Bild von Wirtschaft, das wir auch in Zukunft mitformen möchten. Das Buch dazu ist schon am entstehen ;) und ich bin gespannt wie es weiter geht. Vorerst bleibt mir jedoch nur zu sagen: Lasst Euch nicht hetzen, in einer Zeit die immer schneller wird und nach Entspannung ruft. Genießt die Zeit mit den Menschen um Euch und dem Stück Land unter euren Füßen, so gut ihr könnt. Und wenn der Impuls kommt was zu tun, tut es. Connected Euch einfach mit dem was ist und dem Leben um und in Euch, denn genau das ist es, was das Leben von Euch möchte. Es möchte euch zuhören, eurer Geschichte lauschen... und zugleich seine eigene Geschichte durch Euch erzählen. 

keep on smiling - Dunja & Maik

Hier zu Euch der Kurzfilm zum Kite-Surf-Cup Sylt - FLIGH HIGH:

Fligh High - side-by-side @ KiteSurf-Cup Sylt from treibholzfilm on Vimeo.

 



Und wie immer für den Rundumblick, monatliche Filmtipps zu diesem Lebensgefühl: 


View from the blue moon (Schönheit sehen)

Ein Film von Blake Kueny

Wellen Reiten - ein unbeschreibliches Gefühl. View from the blue Moon ist der erste Surf-Film der vollständig in 4K gedreht wurde. Perspektiven aus der Sicht von Surfer John Florenz und seinen engsten Freunden vor seinem Haus auf der North Shore von Oahu und darüber hinaus, holen dich in eine Welt die direkt vor dir liegt und mit etwas Ruhe und Zeit auch entdeckt werden kann. Das Team nimmt dich mit rund um den Globus und holt Element Wasser hautnah an dich ran. Vom verträumten blauen Nass des Südpazifiks zu den dunkelsten unbekannten Gewässern Afrikas. Ein einzigartiges Filmerlebnis das Lebensgeister weckt.

(klicke auf das Bild - um den Film zu kaufen)



Soul Surfer (Grenzen überschreiten)

Ein Film von Sean McNamara

13 Jahre jung und schon zählt sie als die Zukunft des professionellen Surf-Sports auf Hawaii. Als Bethany Hamilton jedoch plötzlich von einem Tigerhai angegriffen wird, scheint alle Hoffnung in sich zusammenzufallen. Sie verliert ihren linken Arm und ihre Zukunftsträume verschwimmen. Das Meer lässt sie jedoch nicht los und Stück für Stück festigt sich ihr Glauben, das in ihr mehr als nur ein Körper steckt, etwas Besonderes das mit dem Meer verbunden ist, ein Herz das mit den Wellen schlägt - fernab von Perfektion

 

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Standing On Water (Ängste überwinden)
Ein Film von Peter Alsted

Standing on Water ist eine Geschichte in der es darum geht, seine Ängste zu überwinden, loszulassen und seiner Leidenschaft zu folgen. Sie erzählt die Reise von Casper Steinfath aus Dänemark, der unerwartet zu einem der besten Stand Up Paddle Surfer der Welt wurde. Eine Story über die Kraft der Familie, die Magie des Miteinanders und die Geburt einer neuen Bewegung - gestartet aus einem kleinen Fischerdorf in der Mitte von Nirgendwo. “This film is not a surf film. It’s a film about passion and love for whatever activity is in your life.“ Casper Steinfath.



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Mavericks – Lebe deinen Traum (Gemeinsam Träume verwirklichen))
Ein Film von Curtis Hanson & Michael Apted

Jay Moriarity ist erst 15 Jahre alt und träumt davon Riesenwellen genannt „Mavericks“ zu surfen. Seit seiner Kindheit steht er schon auf dem Brett und doch fehlt ihm für die Giganten die nötige Erfahrung. Fasziniert von der unbändigen Kraft dieser Wellen fasst Jay einen wagemutigen Plan: Er bittet die lokale Surflegende Rick "Frosty" Hesson ihm beizubringen, Mavericks zu surfen. Beide verbindet der Sport und durch den Austausch und das Einlassen aufeinander bald schon viel mehr. Jay lernt das Erfolg nicht alles ist und mit der Erkenntnis auch ganz neue Seiten des Lebens kennen. Er reift und mit ihm eine tiefe Freundschaft zweier Generationen.

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